Verweis auf die online zur Verfügung stehende Fassung des 7. Kapitels: [Praxisprobleme bei der Systemadministration]
Interessante Begriffsschöpfungen und hochinteressante Aussagen aus dem Kapitel 7 des Berichts lassen die Macht und die veränderte Sicht auf die Systemadministration erahnen (Hervorhebungen aus dem Original):
Es "wird [...] immer deutlicher, dass die Systemadministration eine Achillesferse der automatisierten Datenverarbeitung [...] ist" (Seite 86).
und weiter
"verfügen sie als 'Herren über die Festplatten' über Zugriffsmöglichkeiten auf praktisch alle Informationen einer Behörde" (dito)
"Die Administratoren sind mithin auch 'Garanten der Vertraulichkeit' der Datenverarbeitung" (Seite 86/87).
"Der schwarze Peter liegt eindeutig in der Hand des Verwaltungsmanagements" (Seite 87).
"[...]deutlich, dass der Anteil der 'freischaffenden Administrationskünstler' rapide zurückgeht. Überwiegend
treffen wir auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die darüber klagen, dass ihr Bemühen um eine sichere und
ordnungsgemäße automatisierte Datenverarbeitung durch fehlende Finanzmittel, unklare organisatorische Regelungen
und zu geringe Zeitkontingente bei gleichzeitiger Erhöhung der Anforderungen durch neue Projekte konterkariert
wird. Neben der Vermittlung von Fachwissen auf dem Gebiet des Systemdatenschutzes müssen wir uns daher immer
häufiger mit ihrer Frage auseinander setzen:
Wie erklärt man Vorgesetzten die Sinnhaftigkeit einer effektiven
Sicherheitsorganisation?
(Seite 87).
| Was ist zu tun? Die Investitionen in die Ausbildung von qualifizierten Systemadministratoren sind Grund- und keine Zusatzkosten. [...] |